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Ierapetra
liegt im äußersten Osten der Südküste
Kretas.
Mit ca. 12.000 Einwohnern ist sie vor
Agios Nikolaos
und
Sitia
die größte Stadt des Regierungsbezirks Lassithi und nach Heraklion,
Chania
und
Rethymnon
die viertgrößte Stadt der Insel.
Zudem ist Ierapetra auch die südlichste Stadt Europas, und zur Freude der Indiviualtouristen beherbergt sie Europas südlichsten LIDL-Markt.
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Während der minoischen Zeit und in der frühen Antike hieß die Stadt Hierapytna.
Später wurde sie auch Kamiros oder Pitna genannt, bis unter den Venetianern der Name Ierapetra endgültig offiziell wurde.
Westlich von Ierapetra erstrecken sich bis kurz vor Myrtos unendliche Flächen von Gewächshäusern aus Plastikfolie, die insgesamt 13 Millionen Quadratmeter überdachen.
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Oberhalb der Küste gibt es einen künstlichen Stausee, der die Bewässerung dieser riesigen Anbaufläche sichert.
Tatsächlich versorgt die Region um Ierapetra große Teile Griechenlands mit Frischgemüse.
Kato Mera, die Altstadt von Ierapetra, bietet mediterranes Ambiente sowie viele kleine Geschäfte und Werkstätten, in denen handgefertigte Souvenirs aller Art angeboten werden.
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Besonders sehenswert sind die Kirche des Heiligen Georg und die sehr gut erhaltene venezianische Festung, die die Einfahrt zum kleinen Fischerei- und Bootshafen bewacht.
Auffallend ist die architektonische Ähnlichkeit mit der Festung von Frangokastello, die allerdings viel stärker verfallen ist.
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Seit einigen Jahren gibt es am Hafen und entlang der Ufertraße, die die Altstadt von dem kleinen Strand trennt, eine hübsch gestaltete Uferpromenade.
Einige Restaurants an der Uferstraße haben auf der Promenade überdachte Pergolen errichtet, und während der Saison kann man zusehen, wie die Kellner mit vollen Tabletts aus den Restaurants über die Straße zu ihren Pergolen laufen und mit leeren Tabletts zurück.
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Besonders beliebt ist hier nach Meinung der Einheimischen sowie der Zuwanderer die Taverna Levante in der Stratigou-Samouil-Straße 38 (Tel. 0030 28420 80585), wo die Familie Frangiadaki schon seit 1936 frische Meeresfrüchte und traditionelle kretische Spezialitäten serviert.
Der Webdesigner war dort und ist derselben Ansicht.
Im Levante kommen sämtliche Zutaten aus der unmittelbaren Umgebung von Ierapetra, und man schmeckt die Frische.
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Hinter der Mole, die die östliche Begrenzung des Strandes bildet, gibt es eine weitere neue und viel längere Uferpromenade.
Auch hier findet man Restaurants mit überdachten Pergolen, allerdings schließen die Pergolen direkt an die Häuserzeile an, und die Kellner brauchen nicht über die Straße zu laufen.
Besondere Erwähnung verdient hier die Taverna Zorbas (Tel. 0030 28420 28542), die außer frischem Fisch auch italienische Küche bietet.
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Gleich nebenan liegt die Cafe-Bar On the Rocks (Tel. 0030 28420 27174), wo man außer Getränken den ganzen Tag lang ein englisches Frühstück bekommen kann.
Neben vielen Naturschönheiten bietet die Gegend außerdem auch die höchsten Temperaturen und die meisten Sonnentage Europas.
In östlicher Richtung erstrecken sich viele schöne Sandstrände über Ferma und Makrigialos bis zum 41 km entfernten Dorf Goudouras.
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Rund eine Bootsstunde südlich von Ierapetra liegt die Insel Chrisi, Europas südlichster Nationalpark.
Weißer Sand, bunte vulkanische Felsen und ein Zedernwald geben der Insel ihren tropischen Charakter.
Während der Saison gibt es vom Hafen von Ierapetra eine regelmäßige Bootsverbindung nach Chrisi.
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Text und Fotos:
Ingo H. Dietrich
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